Der Film untersucht die Systeme, die hinter der Tötung palästinensischer Zivilisten in Gaza stehen.
Aufgenommen bei Nacht auf den Dächern von Tel Aviv, enthüllt der Film detailliert die Systeme hinter Israels gezielter Massentötung palästinensischer Zivilist:innen im Gazastreifen.
Mit 24 israelischen Soldaten und Geheimdienstlern wurden Interviews geführt. Sie beschreiben das KI-System zur Festlegung von Angriffszielen in Gaza. Einer der interviewten Soldaten erklärt das Kürzel „NAZA“. Jedem potenziellen Ziel – beispielsweise einem individuellen Hamas-Mitglied – sei in der KI-Software ein NAZA-Wert zugeordnet. Dieser Wert stehe für die erwartete Anzahl ziviler Todesopfer bei einem Luftangriff auf dieses Ziel (NAZA kommt von hebräisch Nezek Agavi,
Kollateralschaden). Ziele mit Werten unter 20 bräuchten keine besondere Genehmigung, und es habe Freigaben bis zu 500 gegeben. Die kombinierten NAZA-Werte aller potenziellen Hamas-Kämpfer überstiegen die Gesamtbevölkerung Gazas, erklärt einer der Interviewten.
«Wer beim Gazakrieg mitreden will, muss NAZA gesehen haben.» (Tages-Anzeiger)
«Ein nüchterner und unverzichtbarer Dokumentarfilm, der die unmoralische, hochmoderne Tötungsmaschinerie beleuchtet, die von den israelischen Streitkräften im Gazastreifen eingesetzt wird.» (The Hollywood Reporter)
«Der unerbittliche Dokumentarfilm von Yuval Abraham und Rachel Szor, der auf Interviews mit israelischen Militärangehörigen und Geheimdienstmitarbeitenden über die gezielten Massaker an Zivilist:innen im Gazastreifen basiert, ist der herausragende Beitrag in Venedig 2026.» (Libération)