Bahram ist weltweit ein angesehener Filmemacher – doch in seiner Heimat, dem Iran, verbietet der Staat die Vorführung seines neusten Films. So eilt er zusammen mit seiner Freundin und Produzentin einen Tag lang durch Teheran, um wenigstens eine illegale Premiere zu organisieren.
Eine humorvolle Satire auf die Absurdität der iranischen Zensurpraxis – mit kleinen hübschen Referenzen an Nanni Moretti, Woody Allen, Abbas Kiarostami, Jean-Luc Godard u.a.
Ali Asgari (*1982) zählt zu den prägenden Stimmen des zeitgenössischen iranischen Kinos. Der Drehbuchautor, Regisseur und Produzent studierte in Teheran und Rom. Er erweist sich als feiner und kluger Beobachter der iranischen Gesellschaft. Im Luna haben wir von ihm bisher «Until Tomorrow» über eine junge Mutter, deren Eltern nichts vom Baby wissen dürfen, und «Terrestrial Verses» über den Irrsinn in der iranischen Bürokratie gesehen.