DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE

DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE

Wolfgang Becker, Deutschland 1997, ab 14, 118min, D

30 Jahre Cinema Luna: 1997
Jan lebt in Berlin. Eines Tages verliert er seine Arbeitsstelle in der Fleischfabrik. Zudem eröffnet ihm seine Ex-Freundin, dass sie HIV-positiv ist und ihn vielleicht angesteckt hat. Da lernt er bei einer Demo die Lebenskünstlerin Vera kennen. Er versucht den Gedanken an eine mögliche HIV-Infektion zu verdrängen. Auch Vera hat Geheimnisse, jede Nacht schleicht sie sich aus dem Haus.
Filmemacher Wolfgang Becker («Good Bye, Lenin!») hatte das Drehbuch zusammen mit «Lola rennt»-Regisseur Tom Tykwer geschrieben, heraus kam der Film in der gemeinsamen Produktionsgesellschaft X-Filme, der auch der Schweizer Dani Levy angehörte. Jürgen Vogel und Christiane Paul spielen das Liebespaar sehr authentisch, in Nebenrollen treten Meret Becker, Armin Rohde, Martina Gedeck u.v.a. auf. «Das Leben ist eine Baustelle» ist gutes Beispiel für das deutsche Kino ab 1990, nach dem sogenannten «Neuen deutschen Film» von Fassbinder, Herzog, Wenders. Es ist eine grandiose Bestandesaufnahme des Lebens in einer deutschen Grossstadt, die gesellschaftlichen Realitäten reflektierend, nüchtern, präzise, aber auch komisch und melancholisch.

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